Afrika-Kenner sind sich einig: Botswana ist eines der letzten großen Tierparadiese auf dem gesamten schwarzen Kontinent! Wer nach Botswana reist, findet Wildnis ohne Schnörkel.

In Botswana sind 80 Prozent des Landes unbewohnt. Auf einer Tour ist man also mitunter tagelang auf sich gestellt. Dringende Voraussetzung für den urigen Trip ist deshalb ein gut mit Wasser- und Lebensmittelvorräten bestücktes stabiles Allrad-Fahrzeug.

Das unberührte Paradies hat allerdings seinen Preis! Botswanas Staatsspitze betreibt - was den Tourismus anlangt - eine gnadenlose Hochpreis-Politik. Massen-Safari-Tourismus wie in Kenia ist absolut verpönt! Wenige Besucher müssen die Staatskassen deshalb ordentlich klingeln lassen. Besonders diejenigen, die ein festes Dach über dem Kopf der Lagerfeuer-Romantik auf einem Camp vorziehen. Unterkünfte sind knapp. Was es gibt, ist zwar mitunter Luxus pur, aber dennoch nur ein Fall für dicke Brieftaschen. Zugangsbeschränkungen und gesalzene Eintrittsgebühren erwarten sogar den campierenden Besucher der Nationalparks. Ob die preisliche Schmerzgrenze überschritten wird, muss jeder für sich persönlich entscheiden – am besten vor der Einreise nach Botswana.

von Angela und Helmut Luger

Löwen, Luxus, Lagerfeuer

Botswanas Wildnis verlangt stabiles Allrad-Fahrzeug und dicke Brieftasche!

 

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aktualisiert am
29. April 2010